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Autor: OV-Vog_Admin

Wir nehmen Abschied von unserem Ehrenpräsidenten Heiner Kauck

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Heinrich „Heiner“ Kauck, der am 27. August 2026 im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Heiner Kauck war dem Deutschen Roten Kreuz seit 1957 eng verbunden. Als Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der DRK-Ortsvereinigung Vogelsberg prägte er den Ortsverein Birstein-Brachttal nachhaltig. Mit großem persönlichem Einsatz setzte er sich unter anderem für den Aufbau des Rotkreuz-Zentrums Vogelsberg und des DRK-Depots in Brachttal ein.

Auch auf Kreis- und Verbandsebene übernahm Heiner Kauck über Jahrzehnte Verantwortung. Als Kreisbereitschaftsleiter, Regionalbeauftragter und langjähriger Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Gelnhausen-Schlüchtern gestaltete er die Entwicklung des Roten Kreuzes in unserer Region maßgeblich mit. Sein Engagement galt insbesondere dem Ehrenamt, dem Katastrophenschutz, dem Rettungsdienst und einer zukunftsfähigen Verbandsstruktur.

Unter seiner Mitwirkung wurden wichtige Entwicklungen vorangebracht – darunter die Erweiterung des Tätigkeitsgebietes um den Altkreis Schlüchtern sowie der Bau des Rotkreuz-Hauses in Gelnhausen. Viele Strukturen, von denen das DRK bis heute profitiert, tragen seine Handschrift.

Für seine außergewöhnlichen Verdienste und seine Lebensleistung im Dienste des Roten Kreuzes wurde Heiner Kauck zum Ehrenpräsidenten unseres Kreisverbandes ernannt. Darüber hinaus erhielt er zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz und den Ehrenbrief des Landes Hessen.

Heiner Kauck verband Tatkraft, Verantwortungsbewusstsein und Menschlichkeit. Sein Wirken reichte weit über das DRK hinaus und prägte auch das gesellschaftliche und politische Leben seiner Heimatgemeinde Birstein. Dabei blieb sein Leitgedanke stets, für seine Mitmenschen da zu sein.

Mit Heiner Kauck verliert das Deutsche Rote Kreuz eine prägende Persönlichkeit und einen Wegbereiter des Ehrenamts. Was er aufgebaut und gestaltet hat, wird fortwirken.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und allen Angehörigen. Wir werden Heiner Kauck in dankbarer und ehrender Erinnerung behalten.

Einladung zur feierlichen Einweihung unseres neuen Wasserwacht-Fahrzeugs

Die Wasserwacht Birstein hat Grund zum Feiern: Unser neues Einsatzfahrzeug ist da und soll nun offiziell in den Dienst gestellt Die Wasserwacht Birstein hat Grund zum Feiern: Unser neues Einsatzfahrzeug ist da und soll nun offiziell in den Dienst gestellt werden. Diesen besonderen Anlass möchten wir gerne gemeinsam mit euch feiern und laden herzlich zur Fahrzeugeinweihung am Samstag, den 3. Oktober 2026, um 14:00 Uhr in das DRK-Zentrum Birstein, Industriestraße 17, 63633 Birstein, ein.

Nach der Begrüßung findet eine ökumenische Andacht mit Fahrzeugsegnung statt. Anschließend geben wir einen Einblick in die Geschichte und Entstehung unseres neuen Fahrzeugs. Nach den Grußworten erfolgt die offizielle Schlüsselübergabe an die Technische Leitung. Zum Abschluss möchten wir gemeinsam auf das neue Fahrzeug und die kommenden Einsätze anstoßen.

Mit dem neuen Fahrzeug erhält unsere Wasserwacht ein wichtiges Einsatzmittel, das unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer künftig bei ihren vielfältigen Aufgaben unterstützen wird. Die Einweihung ist deshalb nicht nur ein feierlicher Moment, sondern auch ein wichtiger Schritt für die zukünftige Arbeit unserer Wasserwacht.

Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Tag gemeinsam mit euch zu feiern und unser neues Fahrzeug offiziell in den Dienst zu stellen.

Kommt vorbei – wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher!

Termin: 03.10.2026

Gemeinsam für den Ernstfall: Übung mit der Feuerwehr Aufenau

Auf Einladung der Feuerwehr Aufenau nahm unsere Bereitschaft an einer gemeinsamen Einsatzübung teil. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die medizinische Versorgung mehrerer Verletzter, sondern insbesondere die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Feuerwehr und DRK.

Anspruchsvolles Szenario bei Baumfällarbeiten

Die angenommene Einsatzmeldung lautete:

H1Y – Hilfeleistung Rettungsdienst mit Menschenleben in Gefahr

Als Übungsszenario wurde ein schwerer Unfall bei Baumfällarbeiten mit mehreren betroffenen Personen vorbereitet. Bereits beim Eintreffen wurden unsere Einsatzkräfte von einer unter Schock stehenden Person zu den weiteren Betroffenen geführt.

An der Einsatzstelle bot sich ein komplexes Lagebild: Neben einer weiteren unter Schock stehenden Person musste eine Patientin mit einer offenen Fraktur am Bein versorgt werden. Ein Mann hing nach dem Unfall noch in seinem Gurt am Baum, während eine weitere Person bewusstlos am Boden lag. Zusätzlich musste die Versorgung und Rettung einer Person geübt werden, die von einem Ast beziehungsweise Baumteil aufgespießt worden war.

Hand in Hand mit der Feuerwehr

Bei einer solchen Lage sind zahlreiche Maßnahmen gleichzeitig erforderlich. Die Einsatzstelle musste gemeinsam strukturiert, die Betroffenen gesichtet und entsprechend ihrer Verletzungen priorisiert sowie die medizinische Erstversorgung und die notwendigen technischen Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden.

Gerade bei Einsätzen mit mehreren Verletzten ist eine enge Abstimmung zwischen Feuerwehr und Rettungs- beziehungsweise Sanitätskräften entscheidend. Während beispielsweise technische Rettungsmaßnahmen vorbereitet und durchgeführt werden, muss gleichzeitig die medizinische Versorgung sichergestellt und das weitere Vorgehen koordiniert werden.

Gemeinsame Übungen wie diese geben uns die Möglichkeit, genau diese Schnittstellen unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Abläufe können gefestigt, die Kommunikation verbessert und Erfahrungen ausgetauscht werden. Gleichzeitig lernen die Einsatzkräfte die Arbeitsweisen und Möglichkeiten der jeweils anderen Organisation noch besser kennen.

So sind wir im Ernstfall besser darauf vorbereitet, schnell, koordiniert und gemeinsam zu handeln.

Ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Aufenau für die Einladung, die aufwendige Vorbereitung des anspruchsvollen Szenarios und die gelungene Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Übungen!

Hoch hinaus im Kletterwald Steinau

13. Juli 2026

Gemeinsam ging es für unsere JRK-Gruppe in den Kletterwald Steinau. In verschiedenen Höhen und Parcours waren Mut, Geschicklichkeit und gegenseitige Unterstützung gefragt.

Die Jugendlichen konnten eigene Grenzen kennenlernen, Herausforderungen bewältigen und sich gegenseitig motivieren. Dabei standen der Spaß und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt.

Der Ausflug war eine schöne Abwechslung zu unseren regulären Gruppenstunden und hat den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe weiter gestärkt.

Einsatzverpflegung bei Großbrand in Birstein

Am Dienstag, den 24. Juni, wurden auch Kräfte des DRK zur Unterstützung bei einer F 2 Y-Lage in Birstein alarmiert. Während Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz waren, übernahmen wir gemeinsam mit Kräften der Wasserwacht, der Bereitschaften und unserer Verpflegungsgruppe die Versorgung der eingesetzten Helferinnen und Helfer.

Verpflegung der Einsatzkräfte sichergestellt

Gerade bei länger andauernden oder körperlich besonders fordernden Einsätzen ist eine zuverlässige Versorgung der Einsatzkräfte wichtig. Die Aufgabe unserer Verpflegungsgruppe besteht darin, innerhalb kurzer Zeit Getränke und Verpflegung bereitzustellen und diese an die Einsatzkräfte auszugeben.

Bei diesem Einsatz konnten die Helferinnen und Helfer mit Getränken, Snacks und heißen Würstchen versorgt werden. Dank des zügigen Einsatzverlaufs konnte die Verpflegung schnell organisiert, vorbereitet und ausgegeben werden.

Solche Einsätze zeigen, dass zu einer funktionierenden Gefahrenabwehr weit mehr gehört als die unmittelbar sichtbaren Maßnahmen an der Einsatzstelle. Im Hintergrund sorgen zahlreiche Helferinnen und Helfer dafür, dass die eingesetzten Kräfte auch über einen längeren Zeitraum leistungsfähig bleiben und gut versorgt sind.

Unterstützung aus der Region

Ein besonderer Dank gilt REWE Herzing, der uns mit einer großzügigen Spende von Getränken und Snacks unterstützt hat. Solche Unterstützungen helfen uns dabei, unsere Aufgaben im Einsatz zuverlässig wahrzunehmen und die Einsatzkräfte bestmöglich zu versorgen.

Ebenso bedanken wir uns bei allen beteiligten Einsatzkräften und Organisationen für die gute Zusammenarbeit.

Der Einsatz hat einmal mehr gezeigt: Ob unmittelbar an der Einsatzstelle oder bei der Versorgung im Hintergrund – im Ernstfall greifen viele unterschiedliche Aufgaben ineinander.

Neue Indoor-Kletterwand feierlich eingeweiht

Am Samstag gab es bei unserer Bergwacht einen besonderen Grund zum Feiern: Unsere neue Indoor-Kletterwand wurde offiziell eingeweiht und ihrer zukünftigen Nutzung übergeben.

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich die neue Kletterwand anzusehen und gemeinsam mit uns diesen wichtigen Schritt für die Ausbildung unserer Einsatzkräfte zu feiern.

Neue Möglichkeiten für Ausbildung und Training

Für die Arbeit der Bergwacht spielt regelmäßiges und praxisnahes Training eine wichtige Rolle. Mit der neuen Indoor-Kletterwand stehen unseren Einsatzkräften nun zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung, um Kletter-, Sicherungs- und Rettungstechniken zu trainieren und wichtige Handgriffe regelmäßig zu festigen.

Ein großer Vorteil: Viele Ausbildungsinhalte können künftig wetterunabhängig und direkt vor Ort durchgeführt werden. Damit schafft die neue Kletterwand gute Voraussetzungen für eine kontinuierliche Aus- und Fortbildung unserer Bergwacht.

Ein gelungenes Fest

Die Einweihungsfeier war nicht nur die offizielle Übergabe der neuen Trainingsmöglichkeit, sondern auch eine schöne Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche. Wir haben uns sehr über die zahlreichen Besucherinnen und Besucher und das große Interesse an unserer Arbeit gefreut.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die mit viel Engagement zur Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt außerdem unserem Küchenteam, das sich um die Verpflegung kümmerte und unsere Gäste bestens versorgte.

Natürlich bedanken wir uns auch bei allen, die die Realisierung der neuen Kletterwand unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag zu unserer Ausbildungsarbeit geleistet haben.

Wir freuen uns auf viele gemeinsame Ausbildungsstunden und darauf, die neue Kletterwand intensiv für die Vorbereitung unserer Einsatzkräfte nutzen zu können. Denn regelmäßiges Training schafft Sicherheit – für unsere Einsatzkräfte und für die Menschen, denen wir im Ernstfall helfen.

Therapiehündin Lissie zu Besuch beim Jugendrotkreuz

Am 11. Juni waren Birgit Tertel und Therapiehündin Lissie zu Gast beim Jugendrotkreuz. Für unsere Sparte Therapiehunde war es eine schöne Gelegenheit, auch einmal innerhalb des eigenen Ortsvereins unterwegs zu sein und einen gemeinsamen Dienstabend mit unserem Nachwuchs zu gestalten.

Im Mittelpunkt stand dabei natürlich Lissie. Die Kinder und Jugendlichen konnten sie näher kennenlernen, gemeinsam mit Birgit verschiedene Übungen durchführen und selbst erleben, wie die Zusammenarbeit innerhalb eines eingespielten Therapiehunde-Teams funktioniert.

Dabei wurde ausprobiert, beobachtet, gefragt und natürlich durfte auch die eine oder andere Streicheleinheit nicht fehlen. Besonders schön war zu sehen, mit wie viel Interesse und Freude die JRK-Mitglieder bei der Sache waren – und auch Lissie genoss die Aufmerksamkeit sichtlich.

Solche gemeinsamen Dienstabende verbinden die verschiedenen Gemeinschaften unseres Ortsvereins und geben uns die Möglichkeit, unsere Arbeit direkt miteinander zu teilen und voneinander zu lernen.

Für Birgit und Lissie war es ein abwechslungsreicher und schöner Abend. Vielen Dank an das Jugendrotkreuz für die Einladung und das große Interesse an unserer Therapiehundearbeit.

Wir freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Dienstabend! 🐾❤️

Gemeinsam trainieren, gemeinsam Leben retten

Bei unserem Bereitschaftsdienstabend am 11. Juni drehte sich alles um ein Thema, bei dem im Ernstfall jede Sekunde zählt: die Reanimation. Gemeinsam mit unseren Helfern vor Ort (HvO) nutzten wir den Abend, um vorhandenes Wissen aufzufrischen und wichtige Abläufe praktisch zu trainieren.

Prüfen. Rufen. Drücken.

Eine Reanimation gehört zu den Situationen, in denen schnelles und sicheres Handeln besonders wichtig ist. Deshalb wurden verschiedene Maßnahmen der Wiederbelebung wiederholt, praktische Abläufe trainiert und der sichere Umgang mit der vorhandenen medizinischen Ausrüstung geübt.

Dabei ging es nicht nur um einzelne Handgriffe, sondern auch um das Zusammenspiel im Team: Wer übernimmt welche Aufgabe? Wie werden Maßnahmen koordiniert? Und wie können wir auch unter Zeitdruck strukturiert und sicher arbeiten?

Bereitschaft und HvO gemeinsam im Training

Besonders wertvoll war an diesem Dienstabend das gemeinsame Training unserer Bereitschaft mit den Helfern vor Ort. Die HvO werden bei medizinischen Notfällen in ihrer Umgebung eingesetzt und können die Zeit bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes mit qualifizierten lebensrettenden Sofortmaßnahmen überbrücken.

Auch für unsere Bereitschaft sind regelmäßige praktische Übungen unverzichtbar. Im Sanitätsdienst oder bei größeren Einsatzlagen können wir jederzeit mit einem medizinischen Notfall konfrontiert werden. Dann müssen die notwendigen Maßnahmen sitzen und die Zusammenarbeit im Team funktionieren.

Gemeinsame Dienstabende bieten deshalb eine gute Gelegenheit, Wissen auszutauschen, voneinander zu lernen und einheitliche Abläufe zu festigen.

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den engagierten und lehrreichen Dienstabend!

Landeszeltlager in Eschwege

4. bis 7. Juni 2026

Unter dem Motto „Im Reich der Menschlichkeit – die verlorenen Grundsätze“ nahmen wir am Landeszeltlager des Jugendrotkreuzes Hessen teil. Veranstaltungsort war das Werratalsee-Naturcamp bei Eschwege.

Mehrere Tage lang standen Gemeinschaft, gemeinsame Aktivitäten und Begegnungen mit anderen JRK-Gruppen im Mittelpunkt. Das Zeltlager bot den Jugendlichen die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, als Gruppe zusammenzuwachsen und die Werte des Roten Kreuzes auf abwechslungsreiche Weise zu erleben.

Gemeinsame Tage und Abende auf dem Zeltplatz machten das Landeszeltlager zu einem besonderen Erlebnis, an das wir uns gerne erinnern.

Gemeinsame Großübung am Kinzig-Stausee

Wasserrettung und Sanitätsdienst trainieren gemeinsam für den Ernstfall

Wie wichtig eine gute Zusammenarbeit verschiedener Einsatzkräfte ist, zeigt sich besonders dann, wenn im Ernstfall viele Aufgaben gleichzeitig bewältigt werden müssen. Genau dieses Zusammenspiel stand bei einer gemeinsamen Großübung am Kinzig-Stausee im Mittelpunkt. Die Wasserwacht des Kreisverbands und der zweite Sanitätszug trainierten dort gemeinsam die Rettung, den Transport und die medizinische Versorgung mehrerer verletzter Personen.

Das Übungsszenario stellte die Einsatzkräfte vor unterschiedliche Herausforderungen: Insgesamt mussten sechs Patienten versorgt werden. Die angenommenen Verletzten befanden sich unter anderem in unwegsamem Gelände, in einem Fahrzeug sowie im Wasser. Aufgabe der Wasserwacht war es, die Patienten zu retten und teilweise mit Booten über den Stausee ans Ufer zu transportieren.

Mit insgesamt drei Booten war die Wasserwacht auf dem Kinzig-Stausee im Einsatz. Parallel dazu richteten die Kräfte des Sanitätszuges an Land einen Behandlungsbereich ein. Dort konnten die geretteten Patienten gesichtet, medizinisch versorgt und auf die weitere Behandlung vorbereitet werden.

Zusammenarbeit als Schwerpunkt der Übung

Im Mittelpunkt stand dabei nicht allein die Bewältigung der einzelnen Einsatzaufgaben. Ein wesentliches Ziel war es, die Schnittstellen zwischen Wasserrettung und Sanitätsdienst unter möglichst realistischen Bedingungen zu erproben.

Von der Rettung aus dem Wasser über die Übergabe und den Patiententransport bis hin zur medizinischen Versorgung mussten die unterschiedlichen Einheiten eng zusammenarbeiten. Dabei wurden insbesondere die Kommunikation, die Koordination der Einsatzkräfte und die gemeinsamen Abläufe trainiert.

Gerade bei größeren Einsatzlagen ist ein eingespieltes Zusammenspiel entscheidend. Jede Einsatzkraft muss wissen, welche Aufgaben zu übernehmen sind und wie die Zusammenarbeit mit den anderen Einheiten funktioniert. Übungen wie diese bieten deshalb die Möglichkeit, bewährte Abläufe zu festigen und gleichzeitig Erfahrungen für zukünftige Einsätze zu sammeln.

Ein erfolgreicher gemeinsamer Übungstag

Bei guten Übungsbedingungen konnten die beteiligten Helferinnen und Helfer zahlreiche praktische Erfahrungen sammeln und die Zusammenarbeit zwischen Wasserrettung und Sanitätsdienst intensiv trainieren.

Ein großer Dank gilt allen Einsatzkräften sowie allen Helferinnen und Helfern, die an der Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Großübung beteiligt waren. Durch ihr Engagement konnte ein anspruchsvolles und praxisnahes Szenario umgesetzt werden.

Denn für den Ernstfall gilt: Gute Zusammenarbeit beginnt lange vor dem Einsatz – beim gemeinsamen Training.